Letztes Wochenende haben wir drei Mädels (Vera, Andrea und ich) eine Tour in den Regenwald von Veracruz gemacht.
Samstag Mittag Jetta silber umgeschnallt und ab gings! =) (eigentlich wollten wir schon morgens los, dass war aber in Anbetracht der Party am Freitag irgendwie doch nicht so cool...)
Wir sind nach Catemaco gefahren, der Ort, wo auch der Film "Medicine Man" mit Sean Connery gedreht wurde. Ich habe den Film leider noch nicht gesehen, soll aber super sein. =)
Catemaco ist eigentlich ein eher kleiner Ort mit einem wunderschönen See. Und man mag es kaum glauben, der See heißt Lago de Catemaco - welch ein Wunder =)
Wir sind Samstag Nachmittag in Catemaco angekommen und haben uns erstmal ein kleines Hotel gesucht, dass unseren preislichen Anforderung entsprochen hat. Beim 3. haben wir dann zugeschlagen und sind anschließend noch etwas Essen gegangen, übrigens lecker italienisch mit viel Knoblauch. Abschliessend sind wir über den Markt geschlendert und haben am Abend einfach nur den Zocalo mit seinem ganzen Treiben genossen.
Am Sonntag war Entdeckungstour angesagt. In dem See gibt es mehrere Inseln. Eine davon ist die Affeninsel. Dort befinden sich freilebende Affen die aus Guatemala importiert wurden für Forschungszwecke der Uni in Veracruz. Eigentlich wollten wir auf dem see ne Bootstour machen, aber in Anbetracht dessen, das man sowieso nicht auf die Affeninsel gekonnt hätte, haben wir uns umentschieden und sind mit dem Auto nach Nanciyaga, einem Naturschutzgebiet (Reserva Ecológica de Nanciyga) gefahren.
Wir hatten unsere eigene Führerin, die uns den Dschungel ein wenig näher gebracht hat. Nach einer Schlammpackung, Mineralquelle, Schamanin und Krokodilen sind wir dann zu unserem nächsten Ziel aufgebrochen. Einem ziemlich riesigen Wasserfall, der sich gleich in der Nähe befunden hat. --> Salto de Eyipantla.
Leider war danach der Ausflug schon wieder vorbei und es ging wieder Richtung Puebla, wo wir auch noch eine Polizeiverfolgungsjagd mitgemacht haben.
Schade, dass wir nicht mehr Zeit gehabt haben, denn es gäbe noch viel zu entdecken.
Samstag, 14. Juli 2007
Sonntag, 1. Juli 2007
Gotcha!
Zu meinem Geburtstag habe ich von den Leuten hier einen Gotcha-Nachmittag geschenkt bekommen. Geile Sache - war zwar nie das, was ich mal ausprobieren wollte, aber als ich es dann geschenkt bekommen habe, fand ich es ne geile Idee!
Letzten Donnerstag war es soweit, wir haben uns alle (knapp 20 Mann) um 18:00 am Gotcha-Platz in Cholula verabredet und dort zu batteln.
Andrea und ich - die einzigen Mädels die sich getraut haben - haben uns noch adäquat geschmückt und los gings. Am Platz angekommen ein echt komisches Bild. Ein riesen Haufen von in Tarnanzügen gekleideter Leute mit nur zu merkwürdigen Masken. Das musste unsere Truppe sein. Die bekamen gerade eine Einweisung in die Welt des Gotcha. Wir also auch schnell in die Anzüge geschlüpft, Schusssichere Westen an und los ging es. Nein, erstmal noch Teamfotos gemacht und ein Bier für den Kampf getrunken.
Los gings - Equipo roja contra Equipo Azul. Dann gabs noch das Bundi-Team wo alle drin waren, die gedient haben. =)
Man musste hinter reifen herrobben, durch Heuballen durchspähen und versuchen seinen Gegner zu erwischen - was dann dementsprechend auch richtig weh tat. Ich hatte und bin ausser auf der Maske und an der Weste wo es kaum weh tut nur einmal an der Schulter getroffen wurde, was ich aber verschmerzen konnte. Andrea hat es mit einem jetzt riesigen Hämatom etwas schlimmer getroffen.
Aber wir haben uns tapfer geschlagen.
Irgendwann hat es dann richtig angefangen zu schiffen (deutsch: regnen) wovon wir uns aber ungefähr gar nicht haben beeindrucken lassen. Nur dass das Schlachtfeld jetzt klitschnass und matschig und die Sicht schier unmöglich war, da durch die feuchte Luft im Helm das Visier fast permanent beschlagen war.
Nachdem wir klitschnass und dreckig und alle Munition verballert war, war der Fight vorbei - ich glaube wir haben nichtmal nen Siegerteam ausgemacht, war aber auch egal.
Dabei sein war alles!
Letzten Donnerstag war es soweit, wir haben uns alle (knapp 20 Mann) um 18:00 am Gotcha-Platz in Cholula verabredet und dort zu batteln.
Andrea und ich - die einzigen Mädels die sich getraut haben - haben uns noch adäquat geschmückt und los gings. Am Platz angekommen ein echt komisches Bild. Ein riesen Haufen von in Tarnanzügen gekleideter Leute mit nur zu merkwürdigen Masken. Das musste unsere Truppe sein. Die bekamen gerade eine Einweisung in die Welt des Gotcha. Wir also auch schnell in die Anzüge geschlüpft, Schusssichere Westen an und los ging es. Nein, erstmal noch Teamfotos gemacht und ein Bier für den Kampf getrunken.
Los gings - Equipo roja contra Equipo Azul. Dann gabs noch das Bundi-Team wo alle drin waren, die gedient haben. =)
Man musste hinter reifen herrobben, durch Heuballen durchspähen und versuchen seinen Gegner zu erwischen - was dann dementsprechend auch richtig weh tat. Ich hatte und bin ausser auf der Maske und an der Weste wo es kaum weh tut nur einmal an der Schulter getroffen wurde, was ich aber verschmerzen konnte. Andrea hat es mit einem jetzt riesigen Hämatom etwas schlimmer getroffen.
Aber wir haben uns tapfer geschlagen.
Irgendwann hat es dann richtig angefangen zu schiffen (deutsch: regnen) wovon wir uns aber ungefähr gar nicht haben beeindrucken lassen. Nur dass das Schlachtfeld jetzt klitschnass und matschig und die Sicht schier unmöglich war, da durch die feuchte Luft im Helm das Visier fast permanent beschlagen war.
Nachdem wir klitschnass und dreckig und alle Munition verballert war, war der Fight vorbei - ich glaube wir haben nichtmal nen Siegerteam ausgemacht, war aber auch egal.
Dabei sein war alles!
Montag, 25. Juni 2007
mal wieder ein paar Fotos aus México
ich habe mal wieder ein paar Fotos online gestellt.
Mittlerweile spar ich mir Geschichten dazu, die kann ich nämlich in ca. 30 Tagen persönlich erzählen. =)
Ich freue mich schon wieder riesig auf zu Hause obwohl ein (bei mir wohl aber tendenziell doch eher zwei) Augen echt weinen werden. Ich habe hier wahnsinning viel mitgenommen und bin noch dabei México in mir aufzusaugen um es möchlichst lange zu geniessen.
Neue Fotoalben sind:
- Party in Cuautlancingo (Geburtstag von Tobi und Vicky und Abschied von Jakob)
- Despedida von Arnold, Nico und David
- Besuch in Puebla
- Motorradtour nach Cuetzalan
- WE Trip nach Tepoztlán
Mittlerweile spar ich mir Geschichten dazu, die kann ich nämlich in ca. 30 Tagen persönlich erzählen. =)
Ich freue mich schon wieder riesig auf zu Hause obwohl ein (bei mir wohl aber tendenziell doch eher zwei) Augen echt weinen werden. Ich habe hier wahnsinning viel mitgenommen und bin noch dabei México in mir aufzusaugen um es möchlichst lange zu geniessen.
Neue Fotoalben sind:
- Party in Cuautlancingo (Geburtstag von Tobi und Vicky und Abschied von Jakob)
- Despedida von Arnold, Nico und David
- Besuch in Puebla
- Motorradtour nach Cuetzalan
- WE Trip nach Tepoztlán
Samstag, 9. Juni 2007
neue Fotos
ich habe es gerade mal wieder geschafft ein kleines Fotoupdate online zu stellen.
Endlich habe ich mal ein paar Fotos von unserem Zoo, durch den wir uns täglich kämpfen müssen.
Auch die Fotos von meinem 26. Geburtstag (soweit ich die schon sammeln konnte) sind jetzt da. Tobi und ich haben am 2. Juni in meinen Geburtstag reingefeiert. Tobi hatte zwar schon am 25.5. Geburtstag, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. =) Wir wissen gar nicht wieviele Leute letztendlich da waren, aber die Bude war voll! Bowle, Bier und Sangria haben zu super Stimmung verholfen und den einen oder anderen ins Wanken geraten lassen...
Am 5.6. sind wir mit gut 40 Mann nach Mexico City gefahren und haben uns im Aztekenstadion das Spiel México - Paraguay angeschaut. Mein allererstes Fussballspiel im Stadion. Das Spiel war leider nicht besonders spannend und dazu kam auch noch, dass Paraguy in den letzen 5 Minuten das 1:0 geschossen hat, aber die Stimmung war cool und das Stadion echt überwältigend.
Jetzt muss ich erstmal ins Bettchen weil ich morgen eine Motorradtour nach Cuetzalan mache. Mehr davon gibt es später - buenas noches y duerme con los angelitos!!
Endlich habe ich mal ein paar Fotos von unserem Zoo, durch den wir uns täglich kämpfen müssen.
Auch die Fotos von meinem 26. Geburtstag (soweit ich die schon sammeln konnte) sind jetzt da. Tobi und ich haben am 2. Juni in meinen Geburtstag reingefeiert. Tobi hatte zwar schon am 25.5. Geburtstag, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. =) Wir wissen gar nicht wieviele Leute letztendlich da waren, aber die Bude war voll! Bowle, Bier und Sangria haben zu super Stimmung verholfen und den einen oder anderen ins Wanken geraten lassen...
Am 5.6. sind wir mit gut 40 Mann nach Mexico City gefahren und haben uns im Aztekenstadion das Spiel México - Paraguay angeschaut. Mein allererstes Fussballspiel im Stadion. Das Spiel war leider nicht besonders spannend und dazu kam auch noch, dass Paraguy in den letzen 5 Minuten das 1:0 geschossen hat, aber die Stimmung war cool und das Stadion echt überwältigend.
Jetzt muss ich erstmal ins Bettchen weil ich morgen eine Motorradtour nach Cuetzalan mache. Mehr davon gibt es später - buenas noches y duerme con los angelitos!!
Mittwoch, 30. Mai 2007
Rafting auf dem Río Pescado
Um nicht die Tradition zu brechen an den Wochenenden was besonderes zu machen, haben wir uns vorletztes Wochenende vorgenommen Raften zu gehen. Meine Chefin hatte eine gute Adresse mitten im „Selva“ - Urwald vom Staat Veracruz – also gings Samstag morgens in aller Frühe zu 5t (Alex, Tobi, Janika, Jan und ich) los nach Jalcomulco.
Da wir die Fahrt möglichst günstig gestalten wollten sind wir die "Libre" gefahren, dass heisst wir sind die Strecke gefahren, die keine Mautstellen hat. Meistens sind die Strassen dann auch nicht ganz so gut, einspurig und man begegnet so einigen Bussen oder LKWs die erstmal überholt werden müssen. Das heisst... so eine Strecke kann sich schon mal etwas in die Känge ziehen – aber es ist günstiger als die "Cuota".
Nach ca. 4 Std. kamen wir an und haben als erstes das Gelände angeschaut, wo man theoretisch auch mit ner riesen Gruppe in Cabañas hätte übernachten können. (Mal schauen ob wir das nochmal machen) Der Herr des Hauses, der nur „Tiburon“ (Hai) genannt wird - keine Ahnung wie der richtig heisst - hat uns rumgeführt und dann ging es auch schon los.
Westen und Helme ausgesucht und mit dem Bulli zur Abfahrtstelle ein ganze Stück weiter den Fluss rauf. Wir hatten kurze Hosen, T-shirts und Turnschuhe an, die allerdings ziemlich schnell komplett triefend nass waren! Erst kamen kleinere Stromschnellen, die von kleineren Rapids (Mini-Wasserfälle) abgewechselt wurden. Und da wir eh schon klitschnass waren, lag doch nichts näher, als einfach mal ne Runde schwimmen zu gehen. Der eine freiwilliger als der andere, aber letztendendes waren wir alle im Wasser. Ist lustig mit Weste zu schwimmen – geht nämlich nicht besonders gut. =)
Unsere Guías Hugo und Mauricio (einer davon ist die ganze Zeit mit seinem aufblasbaren Kayak vorausgepaddelt) waren sogar ziemlich erfahrene Seeleute... Vizeweltmeister im Rafting. Jo, also Angst mussten wir demnach nicht haben, wenn wir nur alles machten, was uns gesagt wurde. Naja.. wir sollten eines besseren belehrt werden, denn als sie gesehen haben, das wir auch für etwas mehr Abenteuer zu haben sind, sollten wir uns an einer starken Kurve hinter einem weiteren Stromschnelle alle nach rechts werfen, damit wir um die Kurve kommen. Naja..da das viel zu viel war, ist das ganze Boot inklusive uns umgekippt und wir alle lagen unerwarteterweise im Wasser. *plumps* Aber Spass hats gemacht! =)
Eines der Highlights war ein ziemlich grosser Felsen am Rande des Flusses, den uns der Guía gezeigt hat, damit wir herunterspringen konnten – „neeee vergiss das“, hab ich mir gedacht. Die Jungs waren allerdings total heiss drauf und irgendwie habe ich dann auch nicht mehr drüber nachgedacht, sondern bin einfach mit hochgeklettert.
Als ich oben stand und nach unten in den strömenden Fluss geschaut habe, war mir doch etwas mulmig - aber dann haben die anderen, die schon gesprungen waren, auch schon gezählt: eins....zwei....DREI! Und..... hopp....Man, war das geil! =)
Nachdem wir nach gut 2 ½ Std. wieder aus dem Fluss kamen haben wir uns erstmal aus den nassen Sachen geschält, Trockenes an, noch 2 Stündchen in den Hängematten rumgelümmelt, schliesslich die Heimreise angetreten und eine leckere Ausklangs-Pizza gegessen.
Ok, der Schluss war jetzt kurz, aber das essentielle der Fahrt fand ja auch auf dem Wasser statt. =)
Da wir die Fahrt möglichst günstig gestalten wollten sind wir die "Libre" gefahren, dass heisst wir sind die Strecke gefahren, die keine Mautstellen hat. Meistens sind die Strassen dann auch nicht ganz so gut, einspurig und man begegnet so einigen Bussen oder LKWs die erstmal überholt werden müssen. Das heisst... so eine Strecke kann sich schon mal etwas in die Känge ziehen – aber es ist günstiger als die "Cuota".
Nach ca. 4 Std. kamen wir an und haben als erstes das Gelände angeschaut, wo man theoretisch auch mit ner riesen Gruppe in Cabañas hätte übernachten können. (Mal schauen ob wir das nochmal machen) Der Herr des Hauses, der nur „Tiburon“ (Hai) genannt wird - keine Ahnung wie der richtig heisst - hat uns rumgeführt und dann ging es auch schon los.
Westen und Helme ausgesucht und mit dem Bulli zur Abfahrtstelle ein ganze Stück weiter den Fluss rauf. Wir hatten kurze Hosen, T-shirts und Turnschuhe an, die allerdings ziemlich schnell komplett triefend nass waren! Erst kamen kleinere Stromschnellen, die von kleineren Rapids (Mini-Wasserfälle) abgewechselt wurden. Und da wir eh schon klitschnass waren, lag doch nichts näher, als einfach mal ne Runde schwimmen zu gehen. Der eine freiwilliger als der andere, aber letztendendes waren wir alle im Wasser. Ist lustig mit Weste zu schwimmen – geht nämlich nicht besonders gut. =)
Unsere Guías Hugo und Mauricio (einer davon ist die ganze Zeit mit seinem aufblasbaren Kayak vorausgepaddelt) waren sogar ziemlich erfahrene Seeleute... Vizeweltmeister im Rafting. Jo, also Angst mussten wir demnach nicht haben, wenn wir nur alles machten, was uns gesagt wurde. Naja.. wir sollten eines besseren belehrt werden, denn als sie gesehen haben, das wir auch für etwas mehr Abenteuer zu haben sind, sollten wir uns an einer starken Kurve hinter einem weiteren Stromschnelle alle nach rechts werfen, damit wir um die Kurve kommen. Naja..da das viel zu viel war, ist das ganze Boot inklusive uns umgekippt und wir alle lagen unerwarteterweise im Wasser. *plumps* Aber Spass hats gemacht! =)
Eines der Highlights war ein ziemlich grosser Felsen am Rande des Flusses, den uns der Guía gezeigt hat, damit wir herunterspringen konnten – „neeee vergiss das“, hab ich mir gedacht. Die Jungs waren allerdings total heiss drauf und irgendwie habe ich dann auch nicht mehr drüber nachgedacht, sondern bin einfach mit hochgeklettert.
Als ich oben stand und nach unten in den strömenden Fluss geschaut habe, war mir doch etwas mulmig - aber dann haben die anderen, die schon gesprungen waren, auch schon gezählt: eins....zwei....DREI! Und..... hopp....Man, war das geil! =)
Nachdem wir nach gut 2 ½ Std. wieder aus dem Fluss kamen haben wir uns erstmal aus den nassen Sachen geschält, Trockenes an, noch 2 Stündchen in den Hängematten rumgelümmelt, schliesslich die Heimreise angetreten und eine leckere Ausklangs-Pizza gegessen.
Ok, der Schluss war jetzt kurz, aber das essentielle der Fahrt fand ja auch auf dem Wasser statt. =)
Dienstag, 29. Mai 2007
Viva Caribe!
Endlich komme ich dazu von meinem unvergesslichen Trip durch Mexico zu erzählen. Hier wieder für alle Lesefaulen die Kurzversion:
Palenque --> Hotel im Urwald, Pyramiden/Ruinen, Agua Azul, Misol-Ha
Chetumal --> Hotel PEMEX, Ruinen im Urwald (Kohunlich)
Bacalar --> Lagune mit türkisem Wasser – erstes Karibikfeeling
Tulum --> Start der Riviera Maya, Strand, Palmen, Pyramiden direkt am Meer
Akumal --> schnorcheln in Zenoten und am Riff (Hai und Schildkröte gesehen)
Playa del Carmen --> Parties in Strandbars und heisse Briten
Cancun --> durchgedüst und für nicht sehenswert befunden, also schnell wieder weg
Isla (de las) Mujeres --> Traumhafte Karibikinsel mit weissem Sandstrand und atemberaubendem Wasser, Muscheln gesammelt, Hostelübernachtung mit vielen anderen Travellern, Party in der Hosteleigenen Strandbar
Chichen Itza --> Hotel PEMEX; eine der berühmtesten Pyramiden Mexicos, leider touristisch etwas überlaufen
Mérida --> Hostel mit unglaublich knackigem Salsalehrer, schöne Innenstadt mit der ältesten Kirche Nordamerikas
Palenque (als Zwischenstation)
San Cristobal de las Casas --> 5 stündige Fahrt durch den Urwald, typische chiapesische Stadt (in Chiapas) --> danach Heimfahrt

Hier geht es weiter:
Wir hatten, bedingt durch ein paar Feiertage im Mai und die Gunst unserer Jefes die Gelegenheit ganze 2 Wochen frei zu haben und die mit Urlaub zu verplanen.
Die Planung sollte zwar schon einige Wochen vorher anfangen, aber wie das so ist kamen wir eh erst ne knappe Woche vorher dazu den genauen Plan zu schmieden und überhaupt zu schaun wer alles bei der Tour dabei ist. Geplant waren Andrea, Tobi und ich. Letztenendes waren wir drei Jettas mit jeweils 4 Leuten. Und da planen eh nur was für Weicheier ist, haben wir die ungefähre Richtung und die erste Station geplant und den Rest einfach mal auf uns zukommen lassen.
Los ging es am Samstag (wir mussten leider an dem Samstag auch noch arbeiten) den 28.04.2007. Erste Station sollte Palenque sein, die wir nach ungefähren 10 Std. erreichten. Zwischenstopps gab es auch – allerdings teilweise ungewollt. Naja, wer um die 160 fährt wenn eigentlich 80 ist, muss sich nicth wundern, wenn danach die Polizisten nicht malmehr verhandeln wollen. (Zu meiner Verteidigung kann ich sagen – ich wars nicht – ich habe zu dem Zeitpunkt geschlafen)
In Palenque angekommen wurde erstmal kollektiv gefrühstükt und dann auf zur Hotelsuche. Meine Chefin Anke hatte mir ein cooles Hotel empfohlen, was ziemlich nah an den Pyramiden und dementsprechend mittem Urwald war. Kurz gesucht - direkt gefunden. Es sollte auch mit riesen Pool, Hotelzimmerhütten mit Terasse, Klimaanlage und der geilen Lage das Luxuriöseste unserer ganzen Tour bleiben – später habe ich im Lonely Planet gesehen dass es dort unter „High End Hotels“ aufgelistet war. =) Aber durch unsere Verhandlungskünste und etwas Hartnäckigkeit war es nachher tatsächlich einigermassen erschwinglich.
Kurze Spritz- und Springtour in den Pool und danach frisch zu den Pyramiden. Da wir alle unseren gefälschten mexikanischen Studentenausweise dabei hatten, sind wir mal wieder umsonst auf die Zona Archeologica gekommen. In México ist es nämlich so, dass sich Mexikaner umsonst ihr Land anschauen können und die anderen müssen latzen! Da wir damit aber quasi als Mexis gelten, ergab sich daraus der freie Eintritt.
Wirklich cool war hier die Lage der Mayaanlage und dass man tatsächlich auf ganz viele Gebäude raufklettern konnte, was einem einen atemberaubenden Ausblick verschaffte. Wohin man sah – entweder asbach-alte Steingemäuer oder Urwald!
Am abend war dann Poolparty angesagt – klar bei so einem Pool! Mehr muss ich glaub ich nicht sagen – Poolparty halt ;)
Am nächsten Morgen sind wir mehr oder weniger früh aus den Federn um uns die in der Nähe liegenden Wasserfälle anzuschauen. Als erstes sind wir zum Wasserfall Misol-Ha gefahren. Und hier fehlen mir die Worte, so etwas Schönes habe ich lange nicht gesehen – ich glaube an diesem Wasserfall ist ein (bisher nicht bewusster) Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Es sah aus wie gemalt! Im Becken in das sich der Wasserfall ergoss, konnte man schwimmen und einfach der Natur zusehen. Das Gefühl, als ich unter dem Wasserfall stand, kann ich tatsächlich nicht beschreiben – schaut auf die Fotos... vielleicht kann man es dann erahnen.
Die Jungs haben diese Idylle genutzt, um sich tollkühn von den Felsen ins Wasser zu stürzen – aber zum Glück sind auch alle wieder aufgetaucht...
Nachdem wir von da aus weiter gefahren sind, war mal wieder Party im Auto angesagt - „Seeed“, unser ständiger Begleiter auf der Reise, brachte uns zum „schwingen“. Wir haben unter anderem festgestellt, das ein Fensterplatz nicht unbedingt IM Auto sein muss. Und da wir sowieso noch unsere Haare trocknen mussten, wurde der Naturfön eingeschaltet und sich aus den Fenstern geschwungen – da wir (Tobi, Fabi, Andrea und ich) der erste Jetta waren, konnten wir die hinter uns fahrenden Leute mit Bananen bewerfen – was glaub ich nur wir total lustig fanden! =)
BeiAgua Azul, dem zweiten Wasserfall angekommen wurden wir erneut von der Szenerie überwältigt. Hier waren ganz viele etwas flachere Wasserfälle, die sich jeweils in grosse Becken und dann wieder in anderen und wieder in andere ergossen. An manchen Tagen soll das Wasser richtig türkis sein – an dem Tag nicht so – sondern nur blau, aber dennoch wunderschön! J
An diesem Punkt trennten sich erstmal die Wege der drei Jetta-Crews. Ein Auto ist noch ne Nacht in Palenque geblieben und somit sind wir mit zwei Autos weiter Richtung Chetumal gefahren. Natürlich sind wir mal wieder nachts gefahren und da man schon viele komische Geschichten von nächtlichen Überfällen gehört hat, fährt ein bisschen Angst Nachts mit – bei mir zumindest. =) Das kann man zwar mit lauter Musik ganz gut übertönen, aber wenn mitten in der Nacht ein verdächtiger Pickup kurz hinter uns aus nem Waldweg herauskommt und uns dicht auf den Fersen bleibt, obwohl man längst hätte überholen können, kann einem schon mal das Herz ne Etage tiefer rutschen. Glücklicherweise war die Aufregung umsonst und dieser fiese Pickup hinter uns war zufälligerweise ein Jetta und hatte 4 andere Praktis als Insassen – puuhhh.. nochmal Glück gehabt.
Kurz vor Chetumal hat sich dann der nächste Jetta von uns in Richtung Tulum verabschiedet und wir sind weiter in die Stadt reingefahren, um noch ein bisschen die Umgebung erkunden. In Anbetracht dessen, dass es allerdings schon/erst 4:50 Uhr in der Früh war, hatte es keinen Sinn die Stadt zu besichtigen und auch keinen Sinn mehr nach einem Hotel zu suchen - also haben wir kurz entschlossen auf einer PEMEX-Tankstelle im Auto übernachtet. Die Nacht hat uns nur 2 Cola für die Wachmänner gekostet, die da immer sind. Die Nacht war leider eher heiss als erholsam aber rumgekriegt haben wir die letzten 2 ½ Std. vor Weiterfahrt trotzdem. Zum Glück gab es eine Toilette mit Waschbecken, so dass man sich wenigstens ein wenig frisch machen konnte, bevor es weiter ging.
Nachdem wir unser Nachtlager verlassen hatten, ging es nach einem leckeren Frühstück ab nach Kohunlich - einer weiteren Mayaanlage. Wir waren dort die einzigen Besucher, was die ganze Atmosphäre noch interessanter machte. Hier konnte man auch überall draufklettern und versuchen zu dritt lustige Fotos per Selbstauslöser zu machen. =) Cool war, dass die Anlage mittem im Urwald steht und man von den Ruinen aus auch nichts anderes sieht. Lianen, Bananenbäume, Palmen, Ruinen, und den Tempel der Masken. Im Reiseführer stand extra man solle doch früh da sein und viel Zeit mitbringen, um diesen zu besichtigen, weil evtl. zu viele Leute gelichzeitig schauen wollen... Nur gut, dass insgesamt ca. 5 Leute auf der Anlage waren =)
Mittags sind wir weiter nach Bacalar gefahren - eine Süßwasserbucht etwas nördlicher von Chetumal. Hier haben wir das erste mal gemerkt, was eigentlich Karibik ist. Ich habe vorher noch nie so blaues Wasser und so weißen Grund gesehen... Wahnsinn... Nach einem bisschen Plantschen sind wir später am Abend weiter Richtung Tulum gefahren, wo die anderen auf uns warteten und schon Cabañas für uns reserviert hatten.
Die Unterkunft (Hotel Papaya Playa) =) in Tulum war direkt am wunderschönen Karibikstrand. Wir haben in kleinen Cabañas übernachtet, die ohne Strom und Wasser einfach nur aus Stöcken und Palmenblättern zusammengeschustert wurden. Der Wind bließ durch die ganze Hütte und überall setzte sich das Salz ab... Mosquitonetze über den „Betten“ gab es auch - doof nur, dass die total durchlöchert waren.
Den Ausblick, den wir hatten beschreib ich gar nicht erst – die Fotos zeigen es! Naja.. für alle die keine Zeit haben, nachdem sie das hier gelesen haben: weißer Sand und türkisblaues Wasser! =)
Da es in Tulum unglaublich windig war – was aber die Hitze wenigstens gut erträglich machte - hat Andrea mir am Strand auf den Schaukel-liegen Rastas geflochten. Damit war das Verwuchschelungsproblem gebannt und stylo sah es dazu aus!
Abends am Strand wurden natürlich auch wieder die eine oder andere Flasche Añejo geopfert - man muss ja schliesslich die Mayagötter milde stimmen... =)
Am nächsten Abend haben sich Tobi, Andrea und ich mit Rene, einem alten Schulkollegen von meiner Chefin getroffen, der sich vor 7 Jahren in Tulum niedergelassen hat. Echt interessant mal seine Seite des mexikanischen Lebens zu hören.
Am letzten Abend in Tulum waren wir mit allemann gemütlich in der Stadt was essen und nachher nochmal am Strand etwas weiter dem Añejo fröhnen. Da das Mondlicht mal wieder so schön war, wurde die Stimmung für lustiges „Skinny Dippin’“ genutzt. Wer nicht weiss was das ist, schaue mal im Netz nach...
Von Tulum aus haben wir Ausflüge nach Akumal gemacht - eine wunderschöne Bucht mit Riffen zum Schnorcheln und sich auch einfach nur an den Strand legen. Akumal bedeutet soviel wir "Ort der Schildkröten". Jep so wars, als wir nachmittags schnorcheln waren, habe ich tatsächlich ne wunderschöne Schildkröte gesehen, die sich nicht wirklich von uns aus der Ruhe hat bringen lassen. „Eyyy... Duuuude“ - Ein weiteres Highlight unter Wasser waren natürlich die vielen verschiedenen Fische und Meerespflanzen, die um einen herumwuselten, aber ganz besonders aufregend war der Hai an dem ich direkt vorbei geschwommen bin. Der war ziiiemlich gross (ich schätze mal so 1,70m) und dunkelgrau. Wahrscheinlich ein ungefährlicher Riffhai, aber das war mir in dem Moment echt egal... darauf wollte ich es nicht wirklich anlegen, habe mir den also kurz angeschaut und bin dann in seichten aber kräftigen Schlägen davongepaddelt.
Hier habe ich mir auch mein neues Tattoo zugelegt. Leider nur aus Henna... =)
Einen anderen Tag haben wir eine Frisch-Wasser-Grotten-Schnorcheltour gemacht. In den Cenoten "Dos Ojos" haben wir ca. 1 ½ Stunden eine von Antonio gefüherte Schnorcheltour gemacht. Das wasser war ziemlich kalt, aber das was wir gesehen haben hat uns dafür entschädigt. Stalagtiten, Stalagmiten, Fische,andere Taucher, die frecherweise von untern Fotos gemacht haben *tztztz* und an manchen Stellen war es so eng, dass man aufpassen musste, nicht seine Knie und den Kopf anzustossen und zu verletzen.
Am letzten Tag in Tulum haben wir uns die Mayapyramiden direkt am Strand angeschaut, die in dieser Konstellation (Pyramiden, Ruinen, Palmen und Meer) wohl einzigartig sind. - Und wieder mal ganz für lau – weil wir soo tolle Studentenausweise haben. =)
Überall wo man hingeschaut hat, wuselten kleine und grosse Iguanas über die Felsen und über die Wege. Wunderschöne Tiere!!!
Da wir noch viele andere Orte sehen wollten, mussten wir die wunderschönen Strände, Iguanas und unsere Cabañas verlassen und sind weiter nach Playa del Carmen gefahren. Hier ist eher Party angesagt als ausgiebige Kulturerlebnisse.
Na gut.. warum nicht – hatten wir ja bisher noch nicht so auf auf der Reise – also sind wir abends gepflegt in eine Beachbar gegangen und haben ein bisschen abgefeiert – besonders lustig waren die 20 Dollar Bestechungsgeld an den Wachmann am Strand. Scheiss helles Mondlicht! =)
Leider haben uns an diesem Abend die nächsten zwei Leute verlassen, die allerdings am nächsten Tag durch Rebecca, eine unserer neuen Mitbewohnerinnen, ersetzt wurden.
Am zweiten Tag sind wir nochmal nach Akumal und abends wieder direkt an den Strand Party machen, um uns von irgendwelchen Amerikanern auf Cocktails einladen zu lassen, die zum Glück aber nicht wirklich an uns interessiert waren. Denn nachdem die Drinks vor uns standen, haben die schon wieder mit wem anders getanzt. Sehr angenehm!! =)
Davor haben wir noch zufällig Nico, Paul und Oswaldo getroffen, die auch gerade einen Trip durch die Region gemacht haben und nur durch Zufall in der Stadt waren... soo klein ist México!
Nächster Tag – weiter Richtung Cancun. Dort angekommen: naja... wie soll man Cancun beschreiben? Ganz einfach: Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht. Ein riesen Hotel neben dem anderen und alles nur auf Touris ausgelegt...
Deshalb haben wir uns auch gleich auf die Suche nach einer Fähre gemacht, die uns auf die Isla de las Mujeres gebracht hat. Der andere Jetta war bereits seit Mittag dort und wir kamen schliesslich gegen Abend an. Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt hatten, ging es direkt noch zum Strand bei Sonnenuntergang picknicken. Mal wieder eine wahnsinns-Stimmung.
Auf der Isla Mujeres sind auch wieder 2 Leute hinzugekommen, die wir das letzte Mal in Palenque zurückgelassen hatten.
Hier haben wir nichts gemacht, ausser viel es ging Sonne getankt, im Meer geschwommen, abends ne Runde Doppelkopf gezockt und anschliessend in der Hostel-eigenen Strandbar mit interessanten Leuten aus den unterschiedlichsten Nationen Party gemacht.
Nach 2 ½ Tagen Sonne tanken, haben wir uns abends zu viert wieder voll beladen auf den Weg zur Fähre gemacht und sind noch ins Hardrockcafe Cancun gegangen, um den abend bei ziemlich cooler Rockmusik ausklingen zu lassen. Mein Rockerherz hat sich echt mal wieder so richtig gefreut und wir haben wenigstens doch noch ein klitzekleines bisschen von Cancun gesehen.
Da wir uns die teuren Hotelrpreise in Cancun sparen wollten, wurde mal wieder Hotel PEMEX kurz vor Chichen Itza – unserem nächsten Reiseziel – in Anspruch genommen. Die PEMEX bietet sich in Mexico echt für den Notfall als Hotelersatz an, weil irgendwo wild stehen zu bleiben in México wohl echt zu gefährlich ist und die PEMEX ist die ganze Nacht beleuchtet und diesmal haben wir nicht mal 12 Pesos bezahlt. =)
Am Morgen sind wir wieder früh losgefahren (viel geschlafen hat man im Auto ja doch nicht) eine der berühmtesten Mayaanlagen „Chichen Itza“ besucht. Hier stand unter anderen die Pyramide des Kukulkán auf derer Treppe 2 mal im Jahr zur Tag- und Nachtgleiche (21.03 und 23.09) einen herunterfallenden Schatten (eine Schlange) zu sehen ist.
Die Anlage war echt schön, aber für mich fast die unspektakulärste derer die ich bisher gesehen habe, weil es für meinen Geschmack einfach zu überlaufen war. Gut, dass wir so früh da waren, denn als wir, nach einigen Einkaufen bei den ganzen Artesania Händlern die an den Wegen sassen, wieder zum Auto gingen, kamen Scharen von Touribussen an.
Also schnell wieder weg und weiter nach Mérida. Der Lonely Planet hatte mal wieder interessante Tips für uns und so sind wir in einem richtig chilligen Hostel eingekehrt. Unser Zimmer hatte sogar eine eigene Hängematte und auch draussen hingen überall welche rum, in denen man gemütlich baumeln konnte. Angekommen ging es auch gleich los die Stadt besichtigen. Mérida ist wirklich einer schöne Stadt, doch leider hatten wir zu wenig Zeit, um uns alles anzuschauen.
Abends wurde im Hostel ein Salsatanzkurs angeboten, an dem wir natürlich teilgenommen haben. Ausser Andrea, Rebecca und mir waren noch drei andere Typen da, die es ungefähr gar nicht konnten. Naja, und da ich ja damals schonmal mit Maja und Nina vorgelegt habe, hab ich mir dann den Tanzlehrer gekrallt – oder er sich mich? – und ne heisse Sohle aufs Pakett gelegt. Rebecca und ich sind und nur nicht wirklich einig wie er hiess.. Ernesto.. oder Nestor? Na, auch egal ;)
Der nächste Tag war leider direkt wieder Abreisetag und zudem kam noch, dass wir Tobi abgesetzt haben... der ist noch am gleichen Tag mit dem Bus von Mérida zurück nach Puebla gefahren (12 Stunden Fahrt), um am nächsten Tag seine Mutter vom Busbahnhof abzuholen... aber wir 3 verbleibenden Mädels waren tapfer und haben ab da unsere Tour nur noch zu dritt fortgesetzt.
Nächste Station: San Cristobal de las casas. Nach einer ewig langen, aber sehr schönen Strecke vorbei an vielen kleinen Poblanos, sind wir leider erst ziemlich spät in Palenque – otra vez, diesmal als Zwischenstation - angekommen und haben uns dort ein Hotel gesucht, um nicht Nachts noch die gefährliche Strecke zwischen Palenque und San Cristobal fahren zu müssen. Wie es sich am anderen Morgen herausgestellt hat, war das echt ein Geschenk, denn erstens war die Strecke 5 Std. lang und zweitens konnte ich somit diese lange Zeit morgens mitten durchen den Regenwald cruisen. Beste Motorradfahrer-Serpentinen und Kurven!!! Leider die Strasse nicht immer wirklich in Schuss, daher wohl doch zu gefährlich fürs Motorrad. =) Seeed wieder laut aufgedreht und irgendwann mittags angekommen.
San Cristobal de las Casas ist eine super schöne ruhige Stadt in der es einiges anzuschauen gibt, aber wer die riesen Attraktion sucht ist hier meiner Meinung nach Fehl am Platz. Da wir aber nach den derart aufregenden letzten zwei Wochen ein bisschen Ruhe vertragen konnten, kam uns das nur gerade recht. Also sind wir über die Märkte geschlendert und haben einfach das Flair der Stadt bei einem leckeren Oxxo-Kaffe (wir hatten nachher alle Bauchschmerzen) in uns aufgesogen.
Eigentlich wollten wir uns auch noch den Canyon in der Nähe anschauen, haben das aber leider nicht mehr geschafft, da es schon kurz vor Sonnenuntergang war. Also haben wir uns noch ein kleines gemütliches und chilliges Restaurant gesucht und noch was gegessen. Kleine Musik-Empfehlung am Rande (die Musik lief im Restaurant): Ismael Serrano.
Luego, wieder Abflug und leider jetzt tatsächlich Richtung „Heimat“- nach 10 Stunden Fahrt und 5:30 in der Früh sind wir schliesslich wieder heil in der Privada 5 Norte in Cholula angekommen.
Ein traumhafter Urlaub, in dem wir so viel erlebt haben, dass wir am nächsten Tag manchmal gar nicht mehr wussten, was wir am Tag zuvor eigentlich gemacht haben.
Eine Tour die unvergesslich bleiben wird!
Palenque --> Hotel im Urwald, Pyramiden/Ruinen, Agua Azul, Misol-Ha
Chetumal --> Hotel PEMEX, Ruinen im Urwald (Kohunlich)
Bacalar --> Lagune mit türkisem Wasser – erstes Karibikfeeling
Tulum --> Start der Riviera Maya, Strand, Palmen, Pyramiden direkt am Meer
Akumal --> schnorcheln in Zenoten und am Riff (Hai und Schildkröte gesehen)
Playa del Carmen --> Parties in Strandbars und heisse Briten
Cancun --> durchgedüst und für nicht sehenswert befunden, also schnell wieder weg
Isla (de las) Mujeres --> Traumhafte Karibikinsel mit weissem Sandstrand und atemberaubendem Wasser, Muscheln gesammelt, Hostelübernachtung mit vielen anderen Travellern, Party in der Hosteleigenen Strandbar
Chichen Itza --> Hotel PEMEX; eine der berühmtesten Pyramiden Mexicos, leider touristisch etwas überlaufen
Mérida --> Hostel mit unglaublich knackigem Salsalehrer, schöne Innenstadt mit der ältesten Kirche Nordamerikas
Palenque (als Zwischenstation)
San Cristobal de las Casas --> 5 stündige Fahrt durch den Urwald, typische chiapesische Stadt (in Chiapas) --> danach Heimfahrt
Hier geht es weiter:
Wir hatten, bedingt durch ein paar Feiertage im Mai und die Gunst unserer Jefes die Gelegenheit ganze 2 Wochen frei zu haben und die mit Urlaub zu verplanen.
Die Planung sollte zwar schon einige Wochen vorher anfangen, aber wie das so ist kamen wir eh erst ne knappe Woche vorher dazu den genauen Plan zu schmieden und überhaupt zu schaun wer alles bei der Tour dabei ist. Geplant waren Andrea, Tobi und ich. Letztenendes waren wir drei Jettas mit jeweils 4 Leuten. Und da planen eh nur was für Weicheier ist, haben wir die ungefähre Richtung und die erste Station geplant und den Rest einfach mal auf uns zukommen lassen.
Los ging es am Samstag (wir mussten leider an dem Samstag auch noch arbeiten) den 28.04.2007. Erste Station sollte Palenque sein, die wir nach ungefähren 10 Std. erreichten. Zwischenstopps gab es auch – allerdings teilweise ungewollt. Naja, wer um die 160 fährt wenn eigentlich 80 ist, muss sich nicth wundern, wenn danach die Polizisten nicht malmehr verhandeln wollen. (Zu meiner Verteidigung kann ich sagen – ich wars nicht – ich habe zu dem Zeitpunkt geschlafen)
In Palenque angekommen wurde erstmal kollektiv gefrühstükt und dann auf zur Hotelsuche. Meine Chefin Anke hatte mir ein cooles Hotel empfohlen, was ziemlich nah an den Pyramiden und dementsprechend mittem Urwald war. Kurz gesucht - direkt gefunden. Es sollte auch mit riesen Pool, Hotelzimmerhütten mit Terasse, Klimaanlage und der geilen Lage das Luxuriöseste unserer ganzen Tour bleiben – später habe ich im Lonely Planet gesehen dass es dort unter „High End Hotels“ aufgelistet war. =) Aber durch unsere Verhandlungskünste und etwas Hartnäckigkeit war es nachher tatsächlich einigermassen erschwinglich.
Kurze Spritz- und Springtour in den Pool und danach frisch zu den Pyramiden. Da wir alle unseren gefälschten mexikanischen Studentenausweise dabei hatten, sind wir mal wieder umsonst auf die Zona Archeologica gekommen. In México ist es nämlich so, dass sich Mexikaner umsonst ihr Land anschauen können und die anderen müssen latzen! Da wir damit aber quasi als Mexis gelten, ergab sich daraus der freie Eintritt.
Wirklich cool war hier die Lage der Mayaanlage und dass man tatsächlich auf ganz viele Gebäude raufklettern konnte, was einem einen atemberaubenden Ausblick verschaffte. Wohin man sah – entweder asbach-alte Steingemäuer oder Urwald!
Am abend war dann Poolparty angesagt – klar bei so einem Pool! Mehr muss ich glaub ich nicht sagen – Poolparty halt ;)
Am nächsten Morgen sind wir mehr oder weniger früh aus den Federn um uns die in der Nähe liegenden Wasserfälle anzuschauen. Als erstes sind wir zum Wasserfall Misol-Ha gefahren. Und hier fehlen mir die Worte, so etwas Schönes habe ich lange nicht gesehen – ich glaube an diesem Wasserfall ist ein (bisher nicht bewusster) Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Es sah aus wie gemalt! Im Becken in das sich der Wasserfall ergoss, konnte man schwimmen und einfach der Natur zusehen. Das Gefühl, als ich unter dem Wasserfall stand, kann ich tatsächlich nicht beschreiben – schaut auf die Fotos... vielleicht kann man es dann erahnen.
Die Jungs haben diese Idylle genutzt, um sich tollkühn von den Felsen ins Wasser zu stürzen – aber zum Glück sind auch alle wieder aufgetaucht...
Nachdem wir von da aus weiter gefahren sind, war mal wieder Party im Auto angesagt - „Seeed“, unser ständiger Begleiter auf der Reise, brachte uns zum „schwingen“. Wir haben unter anderem festgestellt, das ein Fensterplatz nicht unbedingt IM Auto sein muss. Und da wir sowieso noch unsere Haare trocknen mussten, wurde der Naturfön eingeschaltet und sich aus den Fenstern geschwungen – da wir (Tobi, Fabi, Andrea und ich) der erste Jetta waren, konnten wir die hinter uns fahrenden Leute mit Bananen bewerfen – was glaub ich nur wir total lustig fanden! =)
BeiAgua Azul, dem zweiten Wasserfall angekommen wurden wir erneut von der Szenerie überwältigt. Hier waren ganz viele etwas flachere Wasserfälle, die sich jeweils in grosse Becken und dann wieder in anderen und wieder in andere ergossen. An manchen Tagen soll das Wasser richtig türkis sein – an dem Tag nicht so – sondern nur blau, aber dennoch wunderschön! J
An diesem Punkt trennten sich erstmal die Wege der drei Jetta-Crews. Ein Auto ist noch ne Nacht in Palenque geblieben und somit sind wir mit zwei Autos weiter Richtung Chetumal gefahren. Natürlich sind wir mal wieder nachts gefahren und da man schon viele komische Geschichten von nächtlichen Überfällen gehört hat, fährt ein bisschen Angst Nachts mit – bei mir zumindest. =) Das kann man zwar mit lauter Musik ganz gut übertönen, aber wenn mitten in der Nacht ein verdächtiger Pickup kurz hinter uns aus nem Waldweg herauskommt und uns dicht auf den Fersen bleibt, obwohl man längst hätte überholen können, kann einem schon mal das Herz ne Etage tiefer rutschen. Glücklicherweise war die Aufregung umsonst und dieser fiese Pickup hinter uns war zufälligerweise ein Jetta und hatte 4 andere Praktis als Insassen – puuhhh.. nochmal Glück gehabt.
Kurz vor Chetumal hat sich dann der nächste Jetta von uns in Richtung Tulum verabschiedet und wir sind weiter in die Stadt reingefahren, um noch ein bisschen die Umgebung erkunden. In Anbetracht dessen, dass es allerdings schon/erst 4:50 Uhr in der Früh war, hatte es keinen Sinn die Stadt zu besichtigen und auch keinen Sinn mehr nach einem Hotel zu suchen - also haben wir kurz entschlossen auf einer PEMEX-Tankstelle im Auto übernachtet. Die Nacht hat uns nur 2 Cola für die Wachmänner gekostet, die da immer sind. Die Nacht war leider eher heiss als erholsam aber rumgekriegt haben wir die letzten 2 ½ Std. vor Weiterfahrt trotzdem. Zum Glück gab es eine Toilette mit Waschbecken, so dass man sich wenigstens ein wenig frisch machen konnte, bevor es weiter ging.
Nachdem wir unser Nachtlager verlassen hatten, ging es nach einem leckeren Frühstück ab nach Kohunlich - einer weiteren Mayaanlage. Wir waren dort die einzigen Besucher, was die ganze Atmosphäre noch interessanter machte. Hier konnte man auch überall draufklettern und versuchen zu dritt lustige Fotos per Selbstauslöser zu machen. =) Cool war, dass die Anlage mittem im Urwald steht und man von den Ruinen aus auch nichts anderes sieht. Lianen, Bananenbäume, Palmen, Ruinen, und den Tempel der Masken. Im Reiseführer stand extra man solle doch früh da sein und viel Zeit mitbringen, um diesen zu besichtigen, weil evtl. zu viele Leute gelichzeitig schauen wollen... Nur gut, dass insgesamt ca. 5 Leute auf der Anlage waren =)
Mittags sind wir weiter nach Bacalar gefahren - eine Süßwasserbucht etwas nördlicher von Chetumal. Hier haben wir das erste mal gemerkt, was eigentlich Karibik ist. Ich habe vorher noch nie so blaues Wasser und so weißen Grund gesehen... Wahnsinn... Nach einem bisschen Plantschen sind wir später am Abend weiter Richtung Tulum gefahren, wo die anderen auf uns warteten und schon Cabañas für uns reserviert hatten.
Die Unterkunft (Hotel Papaya Playa) =) in Tulum war direkt am wunderschönen Karibikstrand. Wir haben in kleinen Cabañas übernachtet, die ohne Strom und Wasser einfach nur aus Stöcken und Palmenblättern zusammengeschustert wurden. Der Wind bließ durch die ganze Hütte und überall setzte sich das Salz ab... Mosquitonetze über den „Betten“ gab es auch - doof nur, dass die total durchlöchert waren.
Den Ausblick, den wir hatten beschreib ich gar nicht erst – die Fotos zeigen es! Naja.. für alle die keine Zeit haben, nachdem sie das hier gelesen haben: weißer Sand und türkisblaues Wasser! =)
Da es in Tulum unglaublich windig war – was aber die Hitze wenigstens gut erträglich machte - hat Andrea mir am Strand auf den Schaukel-liegen Rastas geflochten. Damit war das Verwuchschelungsproblem gebannt und stylo sah es dazu aus!
Abends am Strand wurden natürlich auch wieder die eine oder andere Flasche Añejo geopfert - man muss ja schliesslich die Mayagötter milde stimmen... =)
Am nächsten Abend haben sich Tobi, Andrea und ich mit Rene, einem alten Schulkollegen von meiner Chefin getroffen, der sich vor 7 Jahren in Tulum niedergelassen hat. Echt interessant mal seine Seite des mexikanischen Lebens zu hören.
Am letzten Abend in Tulum waren wir mit allemann gemütlich in der Stadt was essen und nachher nochmal am Strand etwas weiter dem Añejo fröhnen. Da das Mondlicht mal wieder so schön war, wurde die Stimmung für lustiges „Skinny Dippin’“ genutzt. Wer nicht weiss was das ist, schaue mal im Netz nach...
Von Tulum aus haben wir Ausflüge nach Akumal gemacht - eine wunderschöne Bucht mit Riffen zum Schnorcheln und sich auch einfach nur an den Strand legen. Akumal bedeutet soviel wir "Ort der Schildkröten". Jep so wars, als wir nachmittags schnorcheln waren, habe ich tatsächlich ne wunderschöne Schildkröte gesehen, die sich nicht wirklich von uns aus der Ruhe hat bringen lassen. „Eyyy... Duuuude“ - Ein weiteres Highlight unter Wasser waren natürlich die vielen verschiedenen Fische und Meerespflanzen, die um einen herumwuselten, aber ganz besonders aufregend war der Hai an dem ich direkt vorbei geschwommen bin. Der war ziiiemlich gross (ich schätze mal so 1,70m) und dunkelgrau. Wahrscheinlich ein ungefährlicher Riffhai, aber das war mir in dem Moment echt egal... darauf wollte ich es nicht wirklich anlegen, habe mir den also kurz angeschaut und bin dann in seichten aber kräftigen Schlägen davongepaddelt.
Hier habe ich mir auch mein neues Tattoo zugelegt. Leider nur aus Henna... =)
Einen anderen Tag haben wir eine Frisch-Wasser-Grotten-Schnorcheltour gemacht. In den Cenoten "Dos Ojos" haben wir ca. 1 ½ Stunden eine von Antonio gefüherte Schnorcheltour gemacht. Das wasser war ziemlich kalt, aber das was wir gesehen haben hat uns dafür entschädigt. Stalagtiten, Stalagmiten, Fische,andere Taucher, die frecherweise von untern Fotos gemacht haben *tztztz* und an manchen Stellen war es so eng, dass man aufpassen musste, nicht seine Knie und den Kopf anzustossen und zu verletzen.
Am letzten Tag in Tulum haben wir uns die Mayapyramiden direkt am Strand angeschaut, die in dieser Konstellation (Pyramiden, Ruinen, Palmen und Meer) wohl einzigartig sind. - Und wieder mal ganz für lau – weil wir soo tolle Studentenausweise haben. =)
Überall wo man hingeschaut hat, wuselten kleine und grosse Iguanas über die Felsen und über die Wege. Wunderschöne Tiere!!!
Da wir noch viele andere Orte sehen wollten, mussten wir die wunderschönen Strände, Iguanas und unsere Cabañas verlassen und sind weiter nach Playa del Carmen gefahren. Hier ist eher Party angesagt als ausgiebige Kulturerlebnisse.
Na gut.. warum nicht – hatten wir ja bisher noch nicht so auf auf der Reise – also sind wir abends gepflegt in eine Beachbar gegangen und haben ein bisschen abgefeiert – besonders lustig waren die 20 Dollar Bestechungsgeld an den Wachmann am Strand. Scheiss helles Mondlicht! =)
Leider haben uns an diesem Abend die nächsten zwei Leute verlassen, die allerdings am nächsten Tag durch Rebecca, eine unserer neuen Mitbewohnerinnen, ersetzt wurden.
Am zweiten Tag sind wir nochmal nach Akumal und abends wieder direkt an den Strand Party machen, um uns von irgendwelchen Amerikanern auf Cocktails einladen zu lassen, die zum Glück aber nicht wirklich an uns interessiert waren. Denn nachdem die Drinks vor uns standen, haben die schon wieder mit wem anders getanzt. Sehr angenehm!! =)
Davor haben wir noch zufällig Nico, Paul und Oswaldo getroffen, die auch gerade einen Trip durch die Region gemacht haben und nur durch Zufall in der Stadt waren... soo klein ist México!
Nächster Tag – weiter Richtung Cancun. Dort angekommen: naja... wie soll man Cancun beschreiben? Ganz einfach: Kann man mal gesehen haben, muss man aber nicht. Ein riesen Hotel neben dem anderen und alles nur auf Touris ausgelegt...
Deshalb haben wir uns auch gleich auf die Suche nach einer Fähre gemacht, die uns auf die Isla de las Mujeres gebracht hat. Der andere Jetta war bereits seit Mittag dort und wir kamen schliesslich gegen Abend an. Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt hatten, ging es direkt noch zum Strand bei Sonnenuntergang picknicken. Mal wieder eine wahnsinns-Stimmung.
Auf der Isla Mujeres sind auch wieder 2 Leute hinzugekommen, die wir das letzte Mal in Palenque zurückgelassen hatten.
Hier haben wir nichts gemacht, ausser viel es ging Sonne getankt, im Meer geschwommen, abends ne Runde Doppelkopf gezockt und anschliessend in der Hostel-eigenen Strandbar mit interessanten Leuten aus den unterschiedlichsten Nationen Party gemacht.
Nach 2 ½ Tagen Sonne tanken, haben wir uns abends zu viert wieder voll beladen auf den Weg zur Fähre gemacht und sind noch ins Hardrockcafe Cancun gegangen, um den abend bei ziemlich cooler Rockmusik ausklingen zu lassen. Mein Rockerherz hat sich echt mal wieder so richtig gefreut und wir haben wenigstens doch noch ein klitzekleines bisschen von Cancun gesehen.
Da wir uns die teuren Hotelrpreise in Cancun sparen wollten, wurde mal wieder Hotel PEMEX kurz vor Chichen Itza – unserem nächsten Reiseziel – in Anspruch genommen. Die PEMEX bietet sich in Mexico echt für den Notfall als Hotelersatz an, weil irgendwo wild stehen zu bleiben in México wohl echt zu gefährlich ist und die PEMEX ist die ganze Nacht beleuchtet und diesmal haben wir nicht mal 12 Pesos bezahlt. =)
Am Morgen sind wir wieder früh losgefahren (viel geschlafen hat man im Auto ja doch nicht) eine der berühmtesten Mayaanlagen „Chichen Itza“ besucht. Hier stand unter anderen die Pyramide des Kukulkán auf derer Treppe 2 mal im Jahr zur Tag- und Nachtgleiche (21.03 und 23.09) einen herunterfallenden Schatten (eine Schlange) zu sehen ist.
Die Anlage war echt schön, aber für mich fast die unspektakulärste derer die ich bisher gesehen habe, weil es für meinen Geschmack einfach zu überlaufen war. Gut, dass wir so früh da waren, denn als wir, nach einigen Einkaufen bei den ganzen Artesania Händlern die an den Wegen sassen, wieder zum Auto gingen, kamen Scharen von Touribussen an.
Also schnell wieder weg und weiter nach Mérida. Der Lonely Planet hatte mal wieder interessante Tips für uns und so sind wir in einem richtig chilligen Hostel eingekehrt. Unser Zimmer hatte sogar eine eigene Hängematte und auch draussen hingen überall welche rum, in denen man gemütlich baumeln konnte. Angekommen ging es auch gleich los die Stadt besichtigen. Mérida ist wirklich einer schöne Stadt, doch leider hatten wir zu wenig Zeit, um uns alles anzuschauen.
Abends wurde im Hostel ein Salsatanzkurs angeboten, an dem wir natürlich teilgenommen haben. Ausser Andrea, Rebecca und mir waren noch drei andere Typen da, die es ungefähr gar nicht konnten. Naja, und da ich ja damals schonmal mit Maja und Nina vorgelegt habe, hab ich mir dann den Tanzlehrer gekrallt – oder er sich mich? – und ne heisse Sohle aufs Pakett gelegt. Rebecca und ich sind und nur nicht wirklich einig wie er hiess.. Ernesto.. oder Nestor? Na, auch egal ;)
Der nächste Tag war leider direkt wieder Abreisetag und zudem kam noch, dass wir Tobi abgesetzt haben... der ist noch am gleichen Tag mit dem Bus von Mérida zurück nach Puebla gefahren (12 Stunden Fahrt), um am nächsten Tag seine Mutter vom Busbahnhof abzuholen... aber wir 3 verbleibenden Mädels waren tapfer und haben ab da unsere Tour nur noch zu dritt fortgesetzt.
Nächste Station: San Cristobal de las casas. Nach einer ewig langen, aber sehr schönen Strecke vorbei an vielen kleinen Poblanos, sind wir leider erst ziemlich spät in Palenque – otra vez, diesmal als Zwischenstation - angekommen und haben uns dort ein Hotel gesucht, um nicht Nachts noch die gefährliche Strecke zwischen Palenque und San Cristobal fahren zu müssen. Wie es sich am anderen Morgen herausgestellt hat, war das echt ein Geschenk, denn erstens war die Strecke 5 Std. lang und zweitens konnte ich somit diese lange Zeit morgens mitten durchen den Regenwald cruisen. Beste Motorradfahrer-Serpentinen und Kurven!!! Leider die Strasse nicht immer wirklich in Schuss, daher wohl doch zu gefährlich fürs Motorrad. =) Seeed wieder laut aufgedreht und irgendwann mittags angekommen.
San Cristobal de las Casas ist eine super schöne ruhige Stadt in der es einiges anzuschauen gibt, aber wer die riesen Attraktion sucht ist hier meiner Meinung nach Fehl am Platz. Da wir aber nach den derart aufregenden letzten zwei Wochen ein bisschen Ruhe vertragen konnten, kam uns das nur gerade recht. Also sind wir über die Märkte geschlendert und haben einfach das Flair der Stadt bei einem leckeren Oxxo-Kaffe (wir hatten nachher alle Bauchschmerzen) in uns aufgesogen.
Eigentlich wollten wir uns auch noch den Canyon in der Nähe anschauen, haben das aber leider nicht mehr geschafft, da es schon kurz vor Sonnenuntergang war. Also haben wir uns noch ein kleines gemütliches und chilliges Restaurant gesucht und noch was gegessen. Kleine Musik-Empfehlung am Rande (die Musik lief im Restaurant): Ismael Serrano.
Luego, wieder Abflug und leider jetzt tatsächlich Richtung „Heimat“- nach 10 Stunden Fahrt und 5:30 in der Früh sind wir schliesslich wieder heil in der Privada 5 Norte in Cholula angekommen.
Ein traumhafter Urlaub, in dem wir so viel erlebt haben, dass wir am nächsten Tag manchmal gar nicht mehr wussten, was wir am Tag zuvor eigentlich gemacht haben.
Eine Tour die unvergesslich bleiben wird!
Freitag, 27. April 2007
Aca - die Zweite
Es gibt wieder neue Fotos!
Wir waren 13. - 15. April mal wieder zum chillen in Acapulco und da wir nichts gemacht haben ausser in den Hängematten zu liegen, uns zu sonnen und in den Wellen rumzuhüpfen, bleibt dieser Eintrag - zu Eurer Freude - auch sooo kurz!
Also Fotos anschauen! :)
Vorankündigung:
Morgen nacht fahren wir in die Karibik - erst machen wir Halt bei ein paar Maya-sites im Bundesstaat Chiapas und hoffentlich richtig coole Wasserfällen, um dann anschliessend nach Yucatan zu fahren und die Karibik zu geniessen.
Am 13. Mai bin ich wieder da und hoffe dann eine Menge geile Fotos und viele Geschichten im Gepäck zu haben.
Mil besos a todos!!!
Wir waren 13. - 15. April mal wieder zum chillen in Acapulco und da wir nichts gemacht haben ausser in den Hängematten zu liegen, uns zu sonnen und in den Wellen rumzuhüpfen, bleibt dieser Eintrag - zu Eurer Freude - auch sooo kurz!
Also Fotos anschauen! :)
Vorankündigung:
Morgen nacht fahren wir in die Karibik - erst machen wir Halt bei ein paar Maya-sites im Bundesstaat Chiapas und hoffentlich richtig coole Wasserfällen, um dann anschliessend nach Yucatan zu fahren und die Karibik zu geniessen.
Am 13. Mai bin ich wieder da und hoffe dann eine Menge geile Fotos und viele Geschichten im Gepäck zu haben.
Mil besos a todos!!!
Mittwoch, 11. April 2007
Semana Santa
Zum ersten Mal hatten wir in der Semana Santa die Chance unseren Urlaub auf mehr als nur 3 Tage auszuweiten und haben genau diese Chance genutzt um ein bisschen weiter durch Mexico zu reisen und ein bisschen Strecke zu machen. Wir waren Andrea (eine meiner Mitbewohnerinnen), Nicolas, Arnold (beide auch aus Aachen) und Dennis (Mitbewohner von den Jungs).
Für die jenigen die tendenziell eher die Kurzversion des Trips lesen möchten, aquí vamos: Puebla – Morelia – Guadalajara – Tequila – Guadalajara – Puerto Vallarta – Boca de Tomatlan – Puebla.
Für alle anderen hier die etwas ausführlichere Version. =)
Gestartet sind wir, wie üblich, Freitags um 17h nach der Planta und sind von da bis nachts nach Morelia (Bundestaat Michuacán) durchgefahren. Dort haben wir super zentral ein Hotel gefunden, für dass wir nur 310 Pesos bezahlt haben. Für 5 Leute. Das sind knappe 4,50€ pro Nase pro Übernachtung! Zwar musste Dennis (freiwillig!) auf dem Boden schlafen weil wir nur 2 Doppelbetten hatten, aber das wir für den Notfall Schlafsäcke mitgenommen hatten, hatte er wohl auch ein halbwegs gemütliches Nachtlager.
Morelia an sich war super schön und absolut sauber, was ich Mexico nicht immer unbedingt so ist. Morelia ist knapp 600 Jahre alt und in der Kolonialzeit haben sich dort viele Leute aus der spanischen Oberklasse angesiedelt. Aus Morelia kommt übrigens meine bereits zweite Cowboyhut-technische Anschaffung ( Fotos!)
Samstags sind wir weiter nach Guadalajara (Bundestaat Jalisco) gefahren. Guadalajara ist mit knapp 3 Millionen die 2t grösste Stadt und so sah es auch aus, als wir Nachts von der Autobahn auf ein reines Lichtermeer schauen konnten. Das sind Eindrücke, die man mit der Kamera leider nicht einfangen kann, sondern im Kopf behalten muss. Wir haben nach einiger Zeit auch ein halbwegs erschwingliches Hotel gefunden, was aber – und das haben wir erst im Nachhinein gemerkt – nicht im besten Viertel Guadalajaras war. =) Klar wurde das, als uns der Portier des Hotels darauf hingewiesen hat möglichst keine(!) Wertsachen mit nach draussen zu nehmen. Uns ist aber nichts passiert und wir haben den Abend gemütlich Tequila-trinkend und lachend in einer gemütlichen Kneipe verbracht.
Am nächsten Tag stand unsere Tequila-Tour auf dem Tagesplan. Wir sind mittags nach dem Frühstück mit dem Bus (ca. 1 ½ - 2 Std) nach Tequila gefahren und sind dann mit einer kleinen Bimmelbahn zu einer Tequila-Distillerie gefahren, um die dort mit anschliessender Tequilaprobe zu besichtigen. Aber wie so manche von Euch wissen könnten ist Tequila nicht mehr mein All-time-favourit .... – ach egal – hauptsache knallt! *g* Obwohl ich wirklich sagen muss, dass es da riesige Unterschiede gibt und die einen furchtbar und die anderen (nicht 100% Agave) aber mal so richtig furchtbar schmecken. =) Irgendwann war der Plan dann die Rückfahrt nach Guadalajara eine Stunde eher als geplant in Angriff zu nehmen, zum Oxxo zu gehen (der aufmerksame Leser weiss bereits was das ist) und sich dort mit Tequila oder Wodka einzudecken und so in den Abend zu starten.
Der Abend gestaltete sich im Nachhinein wesentlich ereignisreicher als wir zunächst vermutet hatten, denn nachdem wir im Hotelzimmer eine riesen Keks-sauerei angestellt haben, weil wir den Ventilator so lustig fanden wenn die Kekse reinfliegen und sich im ganzen Zimmer verteilen, sind wir wieder Richtung Centro gelaufen um eine Party oder Bar ausfindig zu machen. Als wir ein Pärchen im nem Park gefragt haben, wo man hingehen könne, haben die uns kurzerhand auf ihren Pickup geladen und sind mit uns mitgekommen! Das war der absolute Wahnsinn – mitten in dieser riesen Stadt, unsere Truppe bei wehendem Fahrtwind hinten auf dem Pickup. Zum Schluss haben wir mit Pedro und Liz in einer Bar gesessen und den Abend ausklingen lassen.
Montags sind wir aufgebrochen um nach Puerto Vallarta zu fahren und uns endlich an den langersehnten Strand zu legen. Auf dem Weg dahin sind wir bei den Bomberos (Feuerwehr) vorbei gefahren, weil Arnold’s Bruder auch bei der Feuerwehr ist und ihm Feuerwehrhelme und Abzeichen mitgegeben hat, um diese gegen mexikanische Equivalente einzutauschen. Aus einem kurzen Besuch wurde allerdings eine komplette Führung durch die Station mit unglaublich vielen lustigen Fotos.
Endlich wieder on the road (es sollte hier an der Stelle bemerkt werden, dass wir über ne Woche lang zu fünft in einem Jetta gereist sind!) =) haben wir endlich den Weg nach Puerto Vallarta eingeschlagen. Unser Hotel hatte zum ersten Mal ein echt grosses Zimmer, welches in zwei Räume aufgeteilt war. Oxxo wieder frequentiert und vorlöten, weil wir nachher noch in die Stadt wollten. Irgendwie ist Arnold und mir wieder die Ventilatorgeschichte eingefallen und somit wurde die erste Hälfte des Abends damit verbracht, Handtücher in den (übrigens wesentlich schnelleren und kräftigeren Ventilator als in GDL) zu schmeissen und sich vor lachen zu krümmen. Wenn die Videos von der Grösse nicht zu gross sind, stelle ich mal eins online! =)
Anschliessend waren wir auf der Partymeile flanieren und haben mal wieder den Abend bei nem Bierchen beendet.
Mittlerweile Dienstag wurde es Zeit endlich an den Strand zu kommen und so sind wir nach Boca de Tomatlan gefahren um den Mexi-Mengen in Puerto Vallarta zu entkommen. Als wir den Strand endlich gefunden hatten war eigentlich ziemlich schnell klar, dass wir da bleiben wollten – nur wo übernachten?! Als die Jungs losgetigert sind um irgendne Unterkunft aufzutun wurden wir echt überrascht. Sie hatten uns das Haus auf der anderen Seite des Flusses organisiert, der direkt ins Meer führt und unmittelbar am Strand war. Für 800 Pesos pro Nacht gehöhrte uns ein zwei-stöckiges Häuschen mit Küche, Esszimmer, drei Bädern, zwei Schlafzimmern und zwei Balkonen. Kann man doch nicht meckern, oder? Ach ja den Blick hab ich vergessen – natürlich direkt aufs Meer! Die restlichen Tage haben wir eigentlich mehr oder weniger am Strand verbracht und uns gebräunt und im Wasser geplanscht! Freitags, einen Tag bevor wir wieder die Heimreise angetreten haben, haben Arnold und ich endlich die Motorradtour gemacht die wir schon so lange vorhatten. Wir haben uns Chopper geliehen und sind damit mit Braincap (richtige Helme scheint es nicht wirklich zu geben – zumidnes tnicht bei dem Rocker-Verleih-Fritzen) aus Puerto Vallarta raus und richtig Berge gefahren. 4 Stunden lang Serpentinen durch den Wald. Wunderschön und Ars**cool zugleich! Leider sind unsere ganzen Poserfotos so scharf geworden, dass das die SD-Karte von Arnold nicht ausgehalten hat und vorerst ihren Geist aufgegeben hat. Ich hoffe, dass irgendwer die nochmal retten kann, um die schönen Motorrad-Sonnenuntergang Fotos für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. =)
Samstag hiess es Abschied nehmen von Boca de Tomatlan und der westlichen Pazifikküste und wieder heim nach Puebla. Und da ich jetzt sowieso schon wieder viel zu viel geschrieben habe, erspare ich Euch die Details der Rückfahrt – die lustigen Streckenabschnitte seht ihr auf den Fotos! =)
An dieser Stelle mal nen dicken Drücker an alle die hier regelmässig verfolgen was ich so mache – meldet Euch mal – ich würd mich riesig freuen! Eure Jana
Für die jenigen die tendenziell eher die Kurzversion des Trips lesen möchten, aquí vamos: Puebla – Morelia – Guadalajara – Tequila – Guadalajara – Puerto Vallarta – Boca de Tomatlan – Puebla.
Für alle anderen hier die etwas ausführlichere Version. =)
Gestartet sind wir, wie üblich, Freitags um 17h nach der Planta und sind von da bis nachts nach Morelia (Bundestaat Michuacán) durchgefahren. Dort haben wir super zentral ein Hotel gefunden, für dass wir nur 310 Pesos bezahlt haben. Für 5 Leute. Das sind knappe 4,50€ pro Nase pro Übernachtung! Zwar musste Dennis (freiwillig!) auf dem Boden schlafen weil wir nur 2 Doppelbetten hatten, aber das wir für den Notfall Schlafsäcke mitgenommen hatten, hatte er wohl auch ein halbwegs gemütliches Nachtlager.
Morelia an sich war super schön und absolut sauber, was ich Mexico nicht immer unbedingt so ist. Morelia ist knapp 600 Jahre alt und in der Kolonialzeit haben sich dort viele Leute aus der spanischen Oberklasse angesiedelt. Aus Morelia kommt übrigens meine bereits zweite Cowboyhut-technische Anschaffung ( Fotos!)
Samstags sind wir weiter nach Guadalajara (Bundestaat Jalisco) gefahren. Guadalajara ist mit knapp 3 Millionen die 2t grösste Stadt und so sah es auch aus, als wir Nachts von der Autobahn auf ein reines Lichtermeer schauen konnten. Das sind Eindrücke, die man mit der Kamera leider nicht einfangen kann, sondern im Kopf behalten muss. Wir haben nach einiger Zeit auch ein halbwegs erschwingliches Hotel gefunden, was aber – und das haben wir erst im Nachhinein gemerkt – nicht im besten Viertel Guadalajaras war. =) Klar wurde das, als uns der Portier des Hotels darauf hingewiesen hat möglichst keine(!) Wertsachen mit nach draussen zu nehmen. Uns ist aber nichts passiert und wir haben den Abend gemütlich Tequila-trinkend und lachend in einer gemütlichen Kneipe verbracht.
Am nächsten Tag stand unsere Tequila-Tour auf dem Tagesplan. Wir sind mittags nach dem Frühstück mit dem Bus (ca. 1 ½ - 2 Std) nach Tequila gefahren und sind dann mit einer kleinen Bimmelbahn zu einer Tequila-Distillerie gefahren, um die dort mit anschliessender Tequilaprobe zu besichtigen. Aber wie so manche von Euch wissen könnten ist Tequila nicht mehr mein All-time-favourit .... – ach egal – hauptsache knallt! *g* Obwohl ich wirklich sagen muss, dass es da riesige Unterschiede gibt und die einen furchtbar und die anderen (nicht 100% Agave) aber mal so richtig furchtbar schmecken. =) Irgendwann war der Plan dann die Rückfahrt nach Guadalajara eine Stunde eher als geplant in Angriff zu nehmen, zum Oxxo zu gehen (der aufmerksame Leser weiss bereits was das ist) und sich dort mit Tequila oder Wodka einzudecken und so in den Abend zu starten.
Der Abend gestaltete sich im Nachhinein wesentlich ereignisreicher als wir zunächst vermutet hatten, denn nachdem wir im Hotelzimmer eine riesen Keks-sauerei angestellt haben, weil wir den Ventilator so lustig fanden wenn die Kekse reinfliegen und sich im ganzen Zimmer verteilen, sind wir wieder Richtung Centro gelaufen um eine Party oder Bar ausfindig zu machen. Als wir ein Pärchen im nem Park gefragt haben, wo man hingehen könne, haben die uns kurzerhand auf ihren Pickup geladen und sind mit uns mitgekommen! Das war der absolute Wahnsinn – mitten in dieser riesen Stadt, unsere Truppe bei wehendem Fahrtwind hinten auf dem Pickup. Zum Schluss haben wir mit Pedro und Liz in einer Bar gesessen und den Abend ausklingen lassen.
Montags sind wir aufgebrochen um nach Puerto Vallarta zu fahren und uns endlich an den langersehnten Strand zu legen. Auf dem Weg dahin sind wir bei den Bomberos (Feuerwehr) vorbei gefahren, weil Arnold’s Bruder auch bei der Feuerwehr ist und ihm Feuerwehrhelme und Abzeichen mitgegeben hat, um diese gegen mexikanische Equivalente einzutauschen. Aus einem kurzen Besuch wurde allerdings eine komplette Führung durch die Station mit unglaublich vielen lustigen Fotos.
Endlich wieder on the road (es sollte hier an der Stelle bemerkt werden, dass wir über ne Woche lang zu fünft in einem Jetta gereist sind!) =) haben wir endlich den Weg nach Puerto Vallarta eingeschlagen. Unser Hotel hatte zum ersten Mal ein echt grosses Zimmer, welches in zwei Räume aufgeteilt war. Oxxo wieder frequentiert und vorlöten, weil wir nachher noch in die Stadt wollten. Irgendwie ist Arnold und mir wieder die Ventilatorgeschichte eingefallen und somit wurde die erste Hälfte des Abends damit verbracht, Handtücher in den (übrigens wesentlich schnelleren und kräftigeren Ventilator als in GDL) zu schmeissen und sich vor lachen zu krümmen. Wenn die Videos von der Grösse nicht zu gross sind, stelle ich mal eins online! =)
Anschliessend waren wir auf der Partymeile flanieren und haben mal wieder den Abend bei nem Bierchen beendet.
Mittlerweile Dienstag wurde es Zeit endlich an den Strand zu kommen und so sind wir nach Boca de Tomatlan gefahren um den Mexi-Mengen in Puerto Vallarta zu entkommen. Als wir den Strand endlich gefunden hatten war eigentlich ziemlich schnell klar, dass wir da bleiben wollten – nur wo übernachten?! Als die Jungs losgetigert sind um irgendne Unterkunft aufzutun wurden wir echt überrascht. Sie hatten uns das Haus auf der anderen Seite des Flusses organisiert, der direkt ins Meer führt und unmittelbar am Strand war. Für 800 Pesos pro Nacht gehöhrte uns ein zwei-stöckiges Häuschen mit Küche, Esszimmer, drei Bädern, zwei Schlafzimmern und zwei Balkonen. Kann man doch nicht meckern, oder? Ach ja den Blick hab ich vergessen – natürlich direkt aufs Meer! Die restlichen Tage haben wir eigentlich mehr oder weniger am Strand verbracht und uns gebräunt und im Wasser geplanscht! Freitags, einen Tag bevor wir wieder die Heimreise angetreten haben, haben Arnold und ich endlich die Motorradtour gemacht die wir schon so lange vorhatten. Wir haben uns Chopper geliehen und sind damit mit Braincap (richtige Helme scheint es nicht wirklich zu geben – zumidnes tnicht bei dem Rocker-Verleih-Fritzen) aus Puerto Vallarta raus und richtig Berge gefahren. 4 Stunden lang Serpentinen durch den Wald. Wunderschön und Ars**cool zugleich! Leider sind unsere ganzen Poserfotos so scharf geworden, dass das die SD-Karte von Arnold nicht ausgehalten hat und vorerst ihren Geist aufgegeben hat. Ich hoffe, dass irgendwer die nochmal retten kann, um die schönen Motorrad-Sonnenuntergang Fotos für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. =)
Samstag hiess es Abschied nehmen von Boca de Tomatlan und der westlichen Pazifikküste und wieder heim nach Puebla. Und da ich jetzt sowieso schon wieder viel zu viel geschrieben habe, erspare ich Euch die Details der Rückfahrt – die lustigen Streckenabschnitte seht ihr auf den Fotos! =)
An dieser Stelle mal nen dicken Drücker an alle die hier regelmässig verfolgen was ich so mache – meldet Euch mal – ich würd mich riesig freuen! Eure Jana
Donnerstag, 22. März 2007
Acapulco
Acapulco war der Wahnsinn - wunderschöner Strand, fantastisches Wasser und einfach nur relaxen!
Wir sind Freitags nach der Planta mal wieder direkt los, allerdings mit ganzen 15 leuten und 3 vollen Autos. Bevor es allerdings dann tatsächlich richtig losgehen konnte, musste erstmal ein Reifen von einem der Autos gewechselt werden, weil unser Periférico einfach sowas von porös ist, dass es manchmal halt doch zu schwierig ist, um alle Löcher zu umfahren. - Danach ging es los - 6 Stunden Fahrt zu fünft in einem Jetta. Partystimmung, laute Musik, Leute die immer nach nem OXXO (oder wahlweise Klo) rufen und ich am Steuer. Super Kombination!
Schon ein ganzes Stück bevor wir an der Nord-west Küste von Acapulco, in Pie de la Cuesta, angekommen sind, konnten wir den absoluten Klimawechsel spüren. Die Luftfeuchtigkeit war um ein mehrfaches höher als hier in Puebla (moment... Luftfeuchtigkeit... gibt es hier gar nicht!) und es fühlte sich ecth wie Urlaub an...(moment nochmal.... es war Urlaub!) =)
Bei unseren Bungalows angekommen habe wir uns erstmal in die Hängematten gelegt und dem Rauschen des Meers zugehört, da wir leider nicht mehr zum Strand konnten, weil es Nachts dort wohl zu gefährlich ist. Am anderen Morgen haben wir dann gesehen was wir Nachts nur gehört hatten... total tolles Meer, wunderschöner Strand und die hammer Wellen! Einfach supermuybien! =)
Wir haben so ziemlich den ganzen Tag damit verbracht in Hängematten zu liegen, den einen oder anderen Cocktail zu schlürfen und im Meer Waschmaschine zu spielen. Man hatte bei den Wellen nämlich tatsächlich das Gefühl, man befindesich in einer riesen Waschmaschine, in der man leider das eine oder andere Mal auch übelst abgetaucht ist, weil die Wellen einfach so unglaublich viel Kraft haben.
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir einen halbstündigen Strandritt gemacht. Dazu brauch man nicht viel erzaehlen - schaut Euch die Fotos an.
Am abend sind wir mit der kompletten Truppe nach Aacapulco gefahren um ein bisschen Party zu machen. Allerdings haben wir dabei nicht bedacht (und konnten das eigentlich auch nicht wissen), dass in der Stadt ein riesen Konzert war und demnentsprechend der komplette(!) Verkehr lahm gelegt war. Da ging nichts mehr vor oder zurück. Also sind wir aus dem mit 7 Leuten (inkl. Fahrer) eh überfüllten Taxi mitten in der Stadt ausgestiegen und haben uns kurzerhand den Rest des Weges zu Fuss durch die springbreakende Masse gebahnt. Fazit: Coole Patry!
Sonntag sah eigentlich wieder genauso aus: Wetter, Strand, Wasser geniessen bis es irgendwann wieder Richtung Puebla ging.
Mal wieder ein wunderschönes Wochenende, und wir überlegen durchaus Acapulco nochmal einen Besuch abzustatten.
Wir sind Freitags nach der Planta mal wieder direkt los, allerdings mit ganzen 15 leuten und 3 vollen Autos. Bevor es allerdings dann tatsächlich richtig losgehen konnte, musste erstmal ein Reifen von einem der Autos gewechselt werden, weil unser Periférico einfach sowas von porös ist, dass es manchmal halt doch zu schwierig ist, um alle Löcher zu umfahren. - Danach ging es los - 6 Stunden Fahrt zu fünft in einem Jetta. Partystimmung, laute Musik, Leute die immer nach nem OXXO (oder wahlweise Klo) rufen und ich am Steuer. Super Kombination!
Schon ein ganzes Stück bevor wir an der Nord-west Küste von Acapulco, in Pie de la Cuesta, angekommen sind, konnten wir den absoluten Klimawechsel spüren. Die Luftfeuchtigkeit war um ein mehrfaches höher als hier in Puebla (moment... Luftfeuchtigkeit... gibt es hier gar nicht!) und es fühlte sich ecth wie Urlaub an...(moment nochmal.... es war Urlaub!) =)
Bei unseren Bungalows angekommen habe wir uns erstmal in die Hängematten gelegt und dem Rauschen des Meers zugehört, da wir leider nicht mehr zum Strand konnten, weil es Nachts dort wohl zu gefährlich ist. Am anderen Morgen haben wir dann gesehen was wir Nachts nur gehört hatten... total tolles Meer, wunderschöner Strand und die hammer Wellen! Einfach supermuybien! =)
Wir haben so ziemlich den ganzen Tag damit verbracht in Hängematten zu liegen, den einen oder anderen Cocktail zu schlürfen und im Meer Waschmaschine zu spielen. Man hatte bei den Wellen nämlich tatsächlich das Gefühl, man befindesich in einer riesen Waschmaschine, in der man leider das eine oder andere Mal auch übelst abgetaucht ist, weil die Wellen einfach so unglaublich viel Kraft haben.
Kurz vor Sonnenuntergang haben wir einen halbstündigen Strandritt gemacht. Dazu brauch man nicht viel erzaehlen - schaut Euch die Fotos an.
Am abend sind wir mit der kompletten Truppe nach Aacapulco gefahren um ein bisschen Party zu machen. Allerdings haben wir dabei nicht bedacht (und konnten das eigentlich auch nicht wissen), dass in der Stadt ein riesen Konzert war und demnentsprechend der komplette(!) Verkehr lahm gelegt war. Da ging nichts mehr vor oder zurück. Also sind wir aus dem mit 7 Leuten (inkl. Fahrer) eh überfüllten Taxi mitten in der Stadt ausgestiegen und haben uns kurzerhand den Rest des Weges zu Fuss durch die springbreakende Masse gebahnt. Fazit: Coole Patry!
Sonntag sah eigentlich wieder genauso aus: Wetter, Strand, Wasser geniessen bis es irgendwann wieder Richtung Puebla ging.
Mal wieder ein wunderschönes Wochenende, und wir überlegen durchaus Acapulco nochmal einen Besuch abzustatten.
Montag, 12. März 2007
Rote heisse Chili Schoten und die Sonnenpyramide
So, vom letzten Bericht "es geht weiter..." erholt... jetzt geht es weiter mit dem Bericht über das letzte Wochenende. Wir waren mit einer Truppe von gut 20 Mann in Mexico D.F. (Mexico City) und haben einem ganz speziellen kulturellen Event gefröhnt - ein RED HOT CHILLI PEPPERS Konzert... und es war der Hammer - geile Musik, geile Show und - na super - ganz viel Regen. Ich kann aber echt nur jedem empfehlen sich das mal bei Gelegenheit anzuschauen - es lohnt sich.
Angefangen hat das Wochendende am Samstag um 12h als wir uns mir gut der Hälfte der Truppe am Capu in Puebla getroffen haben um nach Mexico zu fahren. In D.F. angekommen haben wir unser Hotel (Hotel Mallorca) gesucht und uns direkt fertig gemacht, um zum Konzert zu gehen und ab in die Ubahn.
Da laufen ganz schön komische Leute rum, muss ich sagen. Besonders lustig sind die Leute, die gebrannte CD's verkaufen, die sie mit einem Mikro und einem Lautsprecherrucksack (keine Ahnung, ob es dafür einen Namen gibt) anpreisen und demonstrieren. Ist schwer zu beschreiben, sollte man erlebt haben. =)
Leider hat es da schon geregnet, bevor wir überhaupt an Ort und Stelle angekommen waren und dementsprechend nass. Ein paar Leute haben sich (ich war leider nicht dabei) Regencapes gekauft, die das Gröbste abhalten sollten. Wir dagegen waren kniepiger und haben uns mit ein paar Mülltütenähnlichen zugeschnitten Mini-Capes zufrieden gegeben. Wir sollten aber nachher merken, dass die anderen echt den besseren Riecher hatten. Mann war das kalt - da das Stadion nicht überdacht war zog es da ganz schön. Zum Glück sassen wir unter einem kleinen Vorsprung, so dass die immer mal wiederkehrenden Schauer uns nichts mehr anhaben konnten, sondern nur die Leute (unsere zweite Hälfte der Gruppe) im Innenraum traf. naja, dafür war den aber nicht so kalt weil sie viel enger standen... =)
Zum Konzert selbst kann man gar nicht so viel sagen, ausserdem habe ich es oben in einem Satz schon versucht. Fotos werden, wir vorhin auch, nachgereicht und den Rest hält der euch bekannte Plattenhändler für Euch bereit.
Nach dem Konzert sind die meisten ins Hotel und da haben wir dann noch ne Runde weiter gefeiert - jaja, war lustig!
Sonntag sind wir, nachdem wir nus aus dem Bett geschält haben, nach Teotihuacan gefahren, eine Ruinenstätte die auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung die größte Stadt des amerikanischen Kontinents war. (Quelle: Wikipedia) Hier hatten wir zunächst Glück mit dem Wetter, wo uns nachher aber der Regengott Tlaloc nen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Als wir rauf zur Sonnepyramide wollten (ja, dann kann man hoch) fing es, was für eine Ironie, total an zu schiffen. =) Na super - aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen und sind trotzdem hoch.
Das ich schon ein cooles Gefühl so weit da oben zu stehen und sich einfach vorzustellen wie es wohl ausgesehen haben könnte, als hier tatsächlich noch tägliches Leben stattfand. Interessant waren auch die vielen Händler, die ihre Artesania (Kunsthandwerk) pfeilboten. Ein paar echt schöne Sachen waren dabei und nun trage ich den Xochipilli um den Hals. Könnt ja mal versuchen rauszufinden, was das für ein Gott ist. =)
So ging dann wieder ein schönes Wochenende zu Ende und jetzt muss ich noch etwas für Spanisch machen, weil wir diese Woche unsere Spanischkurs-prüfungen haben um ein Nivel (Level) weiter zu kommen.
In diesem Sinne buenas noches y cuídate!
Angefangen hat das Wochendende am Samstag um 12h als wir uns mir gut der Hälfte der Truppe am Capu in Puebla getroffen haben um nach Mexico zu fahren. In D.F. angekommen haben wir unser Hotel (Hotel Mallorca) gesucht und uns direkt fertig gemacht, um zum Konzert zu gehen und ab in die Ubahn.
Da laufen ganz schön komische Leute rum, muss ich sagen. Besonders lustig sind die Leute, die gebrannte CD's verkaufen, die sie mit einem Mikro und einem Lautsprecherrucksack (keine Ahnung, ob es dafür einen Namen gibt) anpreisen und demonstrieren. Ist schwer zu beschreiben, sollte man erlebt haben. =)
Leider hat es da schon geregnet, bevor wir überhaupt an Ort und Stelle angekommen waren und dementsprechend nass. Ein paar Leute haben sich (ich war leider nicht dabei) Regencapes gekauft, die das Gröbste abhalten sollten. Wir dagegen waren kniepiger und haben uns mit ein paar Mülltütenähnlichen zugeschnitten Mini-Capes zufrieden gegeben. Wir sollten aber nachher merken, dass die anderen echt den besseren Riecher hatten. Mann war das kalt - da das Stadion nicht überdacht war zog es da ganz schön. Zum Glück sassen wir unter einem kleinen Vorsprung, so dass die immer mal wiederkehrenden Schauer uns nichts mehr anhaben konnten, sondern nur die Leute (unsere zweite Hälfte der Gruppe) im Innenraum traf. naja, dafür war den aber nicht so kalt weil sie viel enger standen... =)
Zum Konzert selbst kann man gar nicht so viel sagen, ausserdem habe ich es oben in einem Satz schon versucht. Fotos werden, wir vorhin auch, nachgereicht und den Rest hält der euch bekannte Plattenhändler für Euch bereit.
Nach dem Konzert sind die meisten ins Hotel und da haben wir dann noch ne Runde weiter gefeiert - jaja, war lustig!
Sonntag sind wir, nachdem wir nus aus dem Bett geschält haben, nach Teotihuacan gefahren, eine Ruinenstätte die auf dem Höhepunkt ihrer Entwicklung die größte Stadt des amerikanischen Kontinents war. (Quelle: Wikipedia) Hier hatten wir zunächst Glück mit dem Wetter, wo uns nachher aber der Regengott Tlaloc nen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Als wir rauf zur Sonnepyramide wollten (ja, dann kann man hoch) fing es, was für eine Ironie, total an zu schiffen. =) Na super - aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen und sind trotzdem hoch.
Das ich schon ein cooles Gefühl so weit da oben zu stehen und sich einfach vorzustellen wie es wohl ausgesehen haben könnte, als hier tatsächlich noch tägliches Leben stattfand. Interessant waren auch die vielen Händler, die ihre Artesania (Kunsthandwerk) pfeilboten. Ein paar echt schöne Sachen waren dabei und nun trage ich den Xochipilli um den Hals. Könnt ja mal versuchen rauszufinden, was das für ein Gott ist. =)
So ging dann wieder ein schönes Wochenende zu Ende und jetzt muss ich noch etwas für Spanisch machen, weil wir diese Woche unsere Spanischkurs-prüfungen haben um ein Nivel (Level) weiter zu kommen.
In diesem Sinne buenas noches y cuídate!
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